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Aktuelles: GWO-Datenbank jetzt mit über 1 Million Datensätzen
Geschrieben am 26.09.07  Optionen: Druckversion Artikel versenden

GWO-LogoDie zentrale Datenbank von Grundwasser-Online (GWO) wächst kontinuierlich. Vor wenigen Tagen wurde erstmals die Marke von 1,0 Million Datensätzen überschritten. Mit mehr als 5.000 Grundwassermessstellen, Brunnen und Infiltrationsorganen bietet sie eine umfassende Datenbasis für die Grundwasserüberwachung im Hessischen Ried




Langjährige Messreihen mit täglichen, wöchentlichen und monatlichen Messwerten der Grundwasserstände, Förder- und Infiltrationsmengen füllen inzwischen die Datenbank. Zusätzlich werden Werte von Klimastationen und Lysimeter geführt.


Hohe Zahl der Grundwassermessstellen überrascht selbst Fachleute

Allein für das Hessische Ried, d.h. zwischen Main, Rhein, Bergstraße und der Landesgrenze im Süden, wurden bisher ca. 4.000 Grundwassermessstellen erfasst. Diese hohe Zahl hatten selbst Fachleute nicht erwartet. Lange Zeit war man von höchstens 2.000 Messstellen ausgegangen. Neben denen der Wasserversorgungsunternehmen enthält die GWO-Datenbank auch zahlreiche Messstellen, die für andere Aufgaben angelegt wurden, z.B. für die Überwachung von Deponien oder Altlasten oder für das Monitoring von Naturschutzgebieten.
Ein Beispiel hierfür ist der Bereich des Pfungstädter Moores. Allein für naturschutzfachliche Fragestellungen und die Überwachung der nördlich anschließenden, ehemaligen Kreismülldeponie Pfungstadt wurden in der Vergangenheit 30 Grundwassermessstellen in verschiedenen Ausbauvarianten (Tiefe, Durchmesser etc.) niedergebracht.
Die GWO-Datenbank enthält zusätzlich etwa 850 Brunnen und 60 Infiltrationsanlagen.

Messstellen am Pfungstädter Moor


Beispiel Pfungstädter Moor: zur Überwachung der Grundwasserstände im Moor und an der ehemaligen Mülldeponie wurden allein 30 Grundwassermessstellen eingerichtet. Die Messdaten von vier Messstellen können von der Öffentlichkeit online abgerufen werden.


Überblick bringt viele Vorteile

Der Grundwasserspeicher im Hessischen Ried unterliegt vielen Einflüssen, die sich in der Entwicklung der Grundwasserstände widerspiegeln. Benachbarte Wasserwerke oder Infiltrationsanlagen beeinflussen sich gegenseitig in ihrer Wirkung auf die Grundwasserstände. Ebenso können Oberflächengewässer oder lokale Grundwasserhaltungen bei Baumaßnahmen die Grundwasserstände spürbar verändern.
Ein systematischer, flächendeckender Überblick über die im Ried vorhandenen Brunnen, Infiltrationsanlagen und Grundwassermessstellen bildet daher eine wichtige Grundlage für die Überwachung und Bewirtschaftung des Grundwassers:
  • Die Veränderung der Grundwasserstände kann gezielt beobachtet und bewertet werden.
  • Grundwasserflurabstände können flächendeckend für das Hessische Ried ermittelt werden.
  • Für lokale Fragestellungen (z.B. Bauwerksvernässung, Grundwasserhaltung, Schadensfall) kann direkt die am nächsten gelegene Messstelle ermittelt werden.
  • Der Betrieb und der Ausbau des Messnetzes kann durch die Kenntnis aller bereits vorhandenen Messstellen optimiert werden.
  • Für neue Aufgaben können konkrete Kooperationen mit anderen Betreibern vereinbart werden (z.B. Übernahme von Messdaten räumlich benachbarter Grundwassermessstellen).
  • Das Regierungspräsidium Darmstadt und die Öffentlichkeit werden gezielt informiert.
Der Datenbestand von Grundwasser-Online bildet auch die Grundlage für das aktuelle Forschungsprojekt zu den Auswirkungen des Klimawandels im Hessischen Ried.

Datenbestand wird ausgebaut

Täglich werden weitere Grundwasserstände, Förder- oder Infiltrationsmengen im Hessischen Ried gemessen und nach Grundwasser-Online übertragen. Ebenso wird die Verwaltung vorhandener oder neuer Messstellen und Brunnen fortgeführt. Der Informationsgehalt der GWO-Datenbank über das Grundwasser im Hessischen Ried wird auch in der Zukunft kontinuierlich ansteigen.
Die in der GWO-Datenbank vorhandenen Informationen können für zahlreiche Fragestellun-gen genutzt werden. Es ist daher vorgesehen, Grundwasser-Online in Kürze für weitere Wasserversorgungsunternehmen und Kommunen zu öffnen.

Redaktion GWO / mf


 

 

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